Alle 319 Kitas in Essen haben die Lesebox der Kinderstiftung Essen erhalten

Alle 319 Kitas in Essen haben die Lesebox der Kinderstiftung Essen erhalten

Kinderstiftung-Lesebox

Die Entwicklung der Sprach- und Lesekompetenz ist für jedes Kind von großer Bedeutung. Die Lesebox der Kinderstiftung Essen weckt bereits bei den Kindern zwischen 2 und 6 Jahren die Freude am Buch und fördert die Begeisterung für das Lesen-lernen. Jedes Kind zählt. Deswegen sollte jede Kita in der Stadt eine Lesebox erhalten. Gestern haben wir die letzte Lesebox feierlich übergeben. Damit hat die Kinderstiftung Essen stadtweit 319 Kita mit der Lesebox ausgestattet. 

Die frühkindliche Leseförderung ist die Basis für den weiteren Bildungsweg

Die Kinder sind unsere Zukunft. Je früher wir den Kindern die Freude am Buch vermitteln und die Begeisterung für das Lesenlernen wecken, desto größer sind ihre Bildungschancen.

Für uns Erwachsene und unsere Gesellschaft gilt: nichts ist teurer als keine Bildung. Das Vorlesen für die Jüngsten ist der Schlüssel zur Sprachentwicklung. Und die Fähigkeit, zu Lesen und damit Wissen aufzunehmen, ist die Basis für den weiteren Bildungsweg und damit die aktive Teilhabe an der Entwicklung unserer Gesellschaft. Deswegen hat die Kinderstiftung Essen die (Vor-) Lesebox für die Altersgruppe 2-6 Jahre entwickelt, bestückt mit 15 hochwertigen Büchern, ausgewählt von einem unabhängigen Expertenrat und erworben in unabhängigen, lokalen Buchhandlungen in der Stadt Essen. 

Jedes Kind zählt. Jedes Kind hat die gleiche Chance verdient.

Am 11. November 2024 haben wir die ersten Leseboxen an Kitas verteilt. Wir hatten uns vorgenommen, den städtischen Kitas in der Stadt jeweils eine Lesebox persönlich zu übergeben. Über die große Freude auf Seiten der Kinder und der Erzieher: innen waren wir positiv überrascht und gerührt zugleich. Wir haben das als Ansporn verstanden, nicht nur die städtischen Kitas auszustatten, sondern ALLE Kitas in der Stadt Essen. Über alle Postleitzahlen, Stadtteile und Bezirke hinweg, unabhängig vom jeweiligen Betreiber. Denn jedes Kind zählt. Und jedes Kind hat die gleiche Chance verdient.

Es ist Vollbrecht: Übergabe der letzten Lesebox an die Kita ‚Vor der Brücke‘

Am 6. November 2025 trafen wir uns zu unserer letzten, zu einer ausgesprochen persönlichen Übergabe in der Kita ‚Vor der Brücke‘ in Kettwig. Glückliche Kinder packten mit Spannung die Lesebox aus und zählten laut die 15 Bücher vor. Der Dank der Kinder: Zwei herrliche Lieder der Kinder und ihrer engagierten Betreuenden für die gerührten Stiftungsvertreter aus dem Kuratorium und Vorstand. Wir haben die 319. (in Worten: dreihundertneunzehnte) Lesebox übergeben und damit in weniger als 12 Monaten ALLE Kitas in unserer Stadt aufgesucht.

Kinderstiftung-Lesebox
Kinderstiftung-Lesebox
Kinderstiftung-Lesebox

Nach der Initiative ist vor der Initiative

Damit ist der Beweis erbracht. Es geht. Eine private Initiative, getragen ausschließlich von Bürgern dieser Stadt, kann stadtweit und flächendeckend viel erreichen. Arnd Brechmann, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Kinderstiftung Essen hält fest: „Essen ist mutmaßlich die erste Großstadt in Deutschland, die ein solches Angebot in allen Kitas umsetzen konnte. Das Fazit: Essen kann was. Bürgerschaftliches Engagement bewegt“.

 

Kinderstiftung-Lesebox

Für den Vorstand der Kinderstiftung Essen ist das Anspruch und Verpflichtung zugleich und Christoph Heymann aus dem Vorstand der Kinderstiftung Essen spricht es aus: „Was mit der Lesebox gelungen ist, wollen wir jetzt auf weitere Herzensangelegenheiten der Kinderstiftung Essen übertragen. Im Bereich Bildung arbeiten wir bereits aktiv an der Konzeptionierung von vergleichbaren Initiativen, um das Grundrechnen zu fördern und das Verständnis für Mathematik und Technik zu legen. Ähnliches gilt für unsere weiteren Schwerpunkte Bewegung und die Gesunde Ernährung. Ob ehrenamtliches Engagement oder die finanzielle Unterstützung – die Teilhabe von Bürgern, Unternehmen und anderen Institutionen aus unserer Stadt macht den Unterschied. Gemeinsam geht mehr. Und glauben Sie mir: Nichts ist schöner als ein Kinderlächeln.“

Foto: © alle privat (Freigabeerklärungen der Eltern liegen vor)
Untertitel Foto 2: hintere Reihe Erwachsene von links: Hubertus Kemper, Vorstand Finanzen bis 10/25; Dr. Herbert Lütkestratkötter, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums;  Kerstin Lampert, seit 10/25 Mitglied des Vorstand;  Marc Nilles, Vorsitzender des Kuratoriums; Dr. Alf-Henrik Bischke, stell. Vorsitzender des Vorstand; davor auf den Knien Christoph Heymann, Vorsitzender des Vorstands; ganz rechts auf den Knien Marcella Reick-Sorrentino, Leiterin der Kita ‚Vor der Brücke‘ in Kettwig

Pressekontakt:
Christoph Heymann
Kinderstiftung Essen
Mobil: +49 172 535 1704
e-Mail: christoph.heymann@kinderstiftungessen.de
🌐 www.kinderstiftungessen.de

Kinderstiftung Essen: Kuratorium verjüngt und stärkt den Vorstand

Kinderstiftung Essen: Kuratorium verjüngt und stärkt den Vorstand

Marc Nilles, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Dr. Herbert Lütkestratkötter

Kerstin Lampert und Andre Flach wurden neu in den Vorstand der Kinderstiftung Essen gewählt. Dr. Alf-Henrik Bischke wurde in seiner Position gestärkt und übernimmt fortan die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden.

Neuaufstellung und Generationswechsel im Vorstand

Einstimmig hat das Kuratorium der Kinderstiftung Essen auf Vorschlag durch den Vorsitzenden des Gremiums, Marc Nilles, den Vorstand neu aufgestellt.

Kerstin Lampert (59), Wahlessenerin, Juristin (Freshfields) und Mutter von vier Kindern wurde zur Vorständin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Cristina Fernández García-Moser an, die erst im Juli 2023 zur Kinderstiftung gestoßen war, aber aus persönlichen Gründen im Sommer dieses Jahres ihren Rückzug angekündigt hatte.

Neu in den Vorstand ist auch Andre Flach (29) gewählt worden. Andre Flach ist gebürtiger Essener, ausgewiesener Finanzfachmann (Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft AG, Essen) und lebt mit seiner Familie in Essen. Mit seiner Berufung vollzieht sich ein Generationswechsel auf dem Posten des Finanzvorstandes. Hubertus Kemper, der viele Jahre in dieser Funktion tätig war, hat den Übergang bewusst eingeleitet, um seine Verantwortung in jüngere Hände zu legen.

 

Persönliche und fachliche Würdigung durch den Vorsitzenden des Kuratoriums

Im Namen des gesamten Kuratoriums begrüßt Marc Nilles die Neubesetzungen im Vorstand: „Kerstin Lampert hat lange Zeit im Ausland verbracht und lebt bereits seit über 17 Jahren mit ihrer Familie in unserer Stadt Essen. Hier ist der Ort, an dem sie gemeinsam mit ihrem Mann ihre vier Kinder großgezogen hat und dem sich bis heute verbunden fühlt. Diese Verbundenheit unterstreicht sie mit vielen ehrenamtlichen Aufgaben in Essen – unter anderem als Aufsichtsrätin der Margarethe-Krupp-Stiftung. Mit ihr gewinnen wir eine herausragende Persönlichkeit, die auch dank ihrer jahrelangen Tätigkeit bei Freshfields über ein hervorragendes Netzwerk verfügt“.

„Andre Flach verbindet Fachkompetenz mit einem Herz – er ist ein ausgewiesener Experte im Finanzwesen, seit Jahren in unserem Förderverein engagiert, tief mit unserer Stadt Essen verwurzelt und damit eine ideale Bereicherung für unsere Kinderstiftung. Mit seinem scharfen Verstand und seinem profunden Fachwissen im Finanzwissen wird Andre Flach uns als Vorstand im Finanzressort hervorragend unterstützen können und dabei mit der Fortführung unseres soliden Finanzhaushaltes die Grundlage für unsere Arbeit als Stiftung legen. Ich freue mich sehr, dass mit ihm auch eine Verjüngung in unserem Vorstandsgremium einhergeht und wir neue Perspektiven gewinnen werden“.

Nicht zuletzt wurde mit Dr. Alf-Henrik Bischke die Position des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden neu besetzt. Seit Oktober 2024 Mitglied im Vorstand, bringt Dr. Bischke seine Erfahrung und sein Engagement für die Kinder der Stadt Essen nun in einer noch verantwortungsvolleren Rolle ein.

 

Anspruch und Engagement des Vorstandes

Christoph Heymann, Vorsitzender des Vorstandes, fasst zusammen: „Wir als Vorstand vertreten gemeinsam die Kinderstiftung Essen Stiftung nach außen. Doch viel entscheidender ist es, dass sowohl die strategische Entwicklung unserer Initiativen wie auch die operative Umsetzung in unseren Händen liegt. Ich bin überzeugt, dass das Kuratorium dafür das richtige Team zusammengestellt hat und bin dankbar für das Vertrauen in uns. Unsere Arbeit geschieht auf rein ehrenamtlicher Basis. Uns liegt ausschließlich das Wohl der Kinder in unserer Stadt am Herzen. Und die größte Wertschätzung, die wir erhalten können, ist die Freude der Kinder. Denn nichts ist schöner als ein Kinderlächeln“.

Foto: privat
Untertitel:
Andre Flach und Kerstin Lampert

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Unsere Lesebox FÜR ALLE Kitas in der Großstadt Essen

Unsere Lesebox FÜR ALLE Kitas in der Großstadt Essen

Marc Nilles, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Dr. Herbert Lütkestratkötter

Dank der Unterstützung der Stiftung Training fürs Leben geht es jetzt auf die Zielgerade 

 

Ein Kind, das liest, wird ein Erwachsener, der denkt. Die Lese- und Sprachkompetenz ist nicht nur eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Bildungsweg, sondern auch für die Persönlichkeitsentwicklung, für ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an der Gesellschaft.

Doch alles beginnt in jungen Jahren. Vorlesen ist der Schlüssel zur Sprachentwicklung und zu einem liebevollen Umgang mit Büchern – besonders im Kindergartenalter.

Deswegen lautet unsere Mission: wir wollen unsere LESEBOX an alle 325 Kitas in unserer Stadt überreichen, in jedem Stadtteil, unabhängig vom Betreiber. Denn jedes Kind zählt.

Wir wurden belächelt. Wie wollt Ihr das stemmen? Wer soll das finanzieren? Wie erfolgt die Verteilung?

Und doch, 9 Monate später, befinden wir uns auf der Zielgeraden. Über 255 Leseboxen haben wir bereits vor Ort in den Kitas übergeben.

Gestern übergab Arnd Brechmann (Sparkasse Essen) im Namen und als Vorstand der Stiftung Training fürs Leben an Alf-Henrik Bischke und Christoph Heymann von der Kinderstiftung Essen einen symbolischen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Damit ist der Startschuss gefallen jetzt die letzten 70 Leseboxen für die verbleibenden Kitas zu packen und auszuliefern. Bis Ende Oktober dieses Jahres wollen wir unser Ziel erreicht haben. Dann haben wir 325 Kitas besucht. 325 Leseboxen persönlich übergeben. Und damit ca. 25.000 Kinder in den Altersstufen 2-6 Jahren erreicht.

Machen Sie mit. Jede Unterstützung auf den letzten Metern ist erwünscht. Und hilft uns, Folgeprojekte zur flächendeckenden Unterstützung der Kinder unserer Stadt an den Start zu bringen. 

Foto: © Arnd Brechmann
Untertitel Foto:
v.l.n.r Christoph Heymann, Arnd Brechmann, Dr. Alf-Henrik Bischke

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Stabswechsel im Kuratorium der Kinderstiftung Essen

Stabswechsel im Kuratorium der Kinderstiftung Essen

Marc Nilles, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Dr. Herbert Lütkestratkötter

Marc Nilles folgt auf Dr. Herbert Lütkestratkötter – Arndt Brechmann neuer Stellvertreter

 

Geplanter Wechsel im Kuratorium vollzogen

In der Kuratoriumssitzung am 15. Juli 2025 im Essener Rathaus wurde ein bedeutender Wechsel an der Spitze des Kuratoriums der Kinderstiftung Essen vollzogen: Nach langjährigem, engagiertem Wirken übergab Dr. Herbert Lütkestratkötter den Vorsitz an seinen bisherigen Stellvertreter, Marc Nilles, Vorstand im Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft AG.

Das Kuratorium wählte Marc Nilles auf Vorschlag von Dr. Lütkestratkötter einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Im Anschluss schlug Marc Nilles seinerseits vor, Dr. Lütkestratkötter zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen – ein Vorschlag, der unter Applaus einstimmig angenommen wurde. Damit ist die Stiftung strategisch gut für die Zukunft aufgestellt.

 

Dank für langjähriges Engagement

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der HOCHTIEF AG prägte das Kuratorium seit über 13 Jahren mit strategischem Weitblick und Verlässlichkeit. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Kinderstiftung zu einer anerkannten Instanz für chancengerechte Förderung von Kindern und Jugendlichen in Essen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen würdigt das Engagement von Dr. Herbert Lütkestratkötter mit klaren Worten:
„Ehre, wem Ehre gebührt! Herzlichen Glückwunsch an Dr. Herbert Lütkestratkötter zum Ehrenvorsitz der Kinderstiftung Essen. Sein großartiges Engagement für Kinder und Jugendliche sowie natürlich deren Eltern in unserer Stadt ist beispielgebend. Der Ehrenvorsitz ist deshalb nicht nur hart erarbeitet, sondern auch mehr als verdient.“

Auch aus dem Kreis des Kuratoriums heißt es: „Dr. Lütkestratkötter übergibt ein geordnetes Haus mit erfolgreichen Projekten, das auf einem starken Fundament steht.“

Neue Führung, klare Perspektiven

Mit Marc Nilles übernimmt ein erfahrener Finanzexperte mit starker Verbundenheit zur Region und fundierter Stiftungsexpertise den Vorsitz. Nilles betonte nach seiner Wahl:

„Die Kinderstiftung steht für nachhaltige Perspektiven für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt. Ich freue mich, gemeinsam mit dem Kuratorium diesen Weg fortzusetzen und neue Impulse zu setzen.“

Unterstützt wird Marc Nilles durch Arndt Brechmann (Sparkasse Essen), der einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Er gehört dem Gremium bereits seit Februar 2025 als ordentliches Mitglied an und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Stiftungswesen. Als zertifizierter Stiftungsmanager und -berater (DSA) bringt er fundiertes Fachwissen in die strategische Arbeit der Kinderstiftung Essen ein. Als neues Kuratoriumsmitglied wurde zudem Dr. Thomas Franke von der NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft aufgenommen.

Foto: © Moritz Leick
Untertitel Foto:
v.l.n.r Marc Nilles, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Dr. Herbert Lütkestratkötter)

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Kinderstiftung Essen und Verkehrswacht Essen e.V. starten Projekt ROLLERMOBIL

Kinderstiftung Essen und Verkehrswacht Essen e.V. starten Projekt ROLLERMOBIL

Die Kinder der Klasse 1a gemeinsam mit allen Projektbeteiligten. Hintere Reihe v.l.n.r.: Andreas Malberger (Leiter Verkehrsunfallprävention Polizei Essen), Dr. Jan von der Gathen (Schulrat für die Stadt Essen), Jörg Zganiatz (Leiter Unfallanalytik DEKRA-Niederlassung Essen), Christoph Heymann , Maria Brendel-Sperling (Geschäftsführerin Verkehrswacht Essen), Raphaela Bürger(kommissarische Leiterin Grundschule an der Waldlehne), Anke Pirsig (Fachberaterin für den Schulsport), Polizeipräsident Andreas Stüve, Bürgermeisterin Julia Jacob, Andrea Schattberg (Leiterin Schulverwaltungsamt Stadt Essen) , Dr. Alf Bischke, Bettina Kleinert (schulfachliche Beraterin für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung), Polizeidirektor Carsten Hamann (Leiter Direktion Verkehr Polizei Essen), Claudia Hoose, Miriam Meisterernst (Schulleiterin Bardelebenschule) . Vordere Reihe v.l.n.r.: Anja Löhrmann (Vorsitzende Verkehrswacht Essen) , Nina Schemeit (Stabsstelle für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt)

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte die Kinderstiftung Essen vergangenen Donnerstag, 06. März, gemeinsam mit der Verkehrswacht Essen e.V. an der Schule an der Waldlehne ihr neues Projekt ROLLERMOBIL, mit dem Essener Grundschuldkinder fit und sicher für den Straßenverkehr gemacht werden.

 Zur Demonstration sauste die Klasse 1a mit unterschiedlichen Rollern durch den gesteckten Parcours auf dem Schulhof. Noch vor der offiziellen Übergabe des ROLLERMOBILS durften sie den anwesenden Erwachsenen zeigen, was sie bereits gelernt haben. Doch nicht nur die Kleinen hatten sichtlich Spaß, auch Polizeipräsident Andreas Stüve drehte vor dem offiziellen Teil noch schnell eine Runde.

Polizeipräsident Andreas Stüve testet den Rollerparcours.

„Wir wollen die Kinder dabei unterstützen, Bewegung mit Spaß in den Alltag zu integrieren. Beim Rollerfahren schulen sie gleichzeitig auch noch Motorik und Gleichgewicht. Das bringt auch Fitness im Kopf“, erklärt Christoph Heymann, Vorstandsvorsitzender der Kinderstiftung Essen, die Motivation hinter dem Projekt. „Und dass es Spaß macht, sehen wir. Der schönste Dank ist das Lachen der Kinder.“ Er schloss mit einem herzlichen Dank an seine Mitstreiterinnen in der Projektentwicklung Bettina Kleinert und Christiane Bröhl (schulfachliche Beraterinnen für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung), Anke Pirsig (Fachberaterin für den Schulsport) und Maria Brendel-Sperling (Geschäftsführerin der Verkehrswacht Essen), die das Projekt seit der ersten Idee mit Begeisterung vorangebracht haben.

Mit dem ROLLERMOBIL, einem von der DEKRA gestifteten festen Anhänger, kommen nicht nur 30 Roller verschiedenster Ausführungen, Helme und Parcours-Material. Auch Infomaterial für die Lehrkräfte hält das ROLLERMOBIL bereit, damit alle Lehrerinnen und Lehrer in der Lage sind, das Projekt mit ihren Klassen durchzuführen. Um möglichst viele Kinder zu erreichen, bleibt das ROLLERMOBIL für je 14 Tage an einer Schule. Interessierte Schulen können das ROLLERMOBIL online über die Verkehrswacht Essen buchen.

 

 

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Kinderstiftung Essen für die Projektunterstützung. Ein weiterer Dank gilt der DEKRA für das Sponsern des Anhängers. Als gemeinnütziger Verein müssen wir immer um Unterstützer werben und sind froh, so tolle Partner an unserer Seite zu haben“, erklärt Maria Brendel-Sperling.

Bürgermeisterin Julia Jacob bedankt sich im Namen der Stadt Essen für das Projekt: „Gerade im Hinblick auf die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen bin ich froh, dass nun alle Essener Grundschulen das Angebot nutzen und die Kinder ihre Motorik verbessern können. Ich hoffe auf ein erfolgreiches ROLLERMOBIL.“

Auch Polizeipräsident Andreas Stüve dankte ausdrücklich allen Beteiligten und den Sponsoren. Im Jahr 2024 sei die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die an Verkehrsunfällen beteiligt waren, zurückgegangen. „Solche Projekte tragen zu dieser Entwicklung bei. Im Schonraum üben, um im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein, macht absolut Sinn“, zeigte sich der Polizeipräsident überzeugt.

Unterstützung für unser Rollerfahrtraining – AOK Rheinland spendet 500 Euro

Unterstützung für unser Rollerfahrtraining – AOK Rheinland spendet 500 Euro

Alf Bischke, Oliver Hartmann (AOK Rheinland/ Hamburg), Hubertus Kemper, Cristina Fernández García-Moser und Herbert Lütkestratkötter bei der Scheckübergabe.

Die AOK Rheinland setzt sich seit vielen Jahren als verlässlicher Gesundheitspartner für die Kinderstiftung Essen ein. Jetzt hat uns Regionaldirektor Oliver Hartmann im Rahmen unserer Kuratoriumssitzung einen Scheck über 500 € überreicht – eine wertvolle Unterstützung für unser Rollerprojekt.

Bei einem Besuch an der Meisenburgschule konnten alle Beteiligten das Pilotprojekt in Aktion erleben. Unser Rollerprojekt fördert Koordination, Bewegung und Verkehrssicherheit und bereitet Kinder spielerisch auf den Straßenverkehr vor. Dank der Spende können wir das Projekt weiter ausbauen und Kindern den sicheren Umgang mit dem Roller ermöglichen.

Wir danken der AOK Rheinland herzlich für ihr Engagement und die langjährige Partnerschaft! Unternehmen und Institutionen, die sich ebenfalls für die Gesundheit und Sicherheit von Kindern in Essen einsetzen möchten, sind herzlich eingeladen, unser Projekt zu unterstützen.