Große Ziele für kleine Leute
Alle Essener Kinder sollen sich frei entfalten, gesund entwickeln und in ihrer Stadt zuhause fühlen können. Das sind unsere Ziele. Und um diese Ziele zu erreichen, suchen wir die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Bürgern unserer Stadt und arbeiten eng mit dem Oberbürgermeister, der Stadtverwaltung und vor allem mit dem Jugendamt der Stadt Essen zusammen.
- Wir stehen für eine familienfreundliche Stadtgestaltung und Verkehrsplanung, in der Kinder den Maßstab bilden.
- Wir wecken die kindliche Neugier auf Kulturerlebnisse und naturwissenschaftliche Experimente.
- Wir gewinnen Kinder für eine gesunde Ernährung.
- Wir fördern die Basis für den weiteren Lernerfolg: Sprache, Lesen, das Ein Mal Ein (1×1)
- Wir stärken Eltern und setzen uns für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.
Die Kinder sind unsere Zukunft
Die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft hängt vom Engagement, der Begeisterungsfähigkeit und der Teilhabe der folgenden Generationen ab. Je früher wir im Leben der Kinder diese Saat setzen, desto größer ist die Chance der Kinder, diese Aufgabe mit Freude und Einsatz zu übernehmen. Dazu brauchen die Kinder auf jeden Fall eine gesunde Ernährung, Bewegung und Bildung. Denn nichts ist teurer als keine Bildung. Deswegen unsere Schwerpunkte:
- Bewegung und Ernährung
- Bildung
- Kinder in der Stadt
Zum Mitmachen Anstiften
Wir verstehen uns als Botschafterinnen und Botschafter der Essener Kinder. Ihre Bedürfnisse, Interessen und Wünsche leiten unsere Arbeit. Die Perspektive des Kindes soll in alle Lebensbereiche eingehen – ob Gesetzgebung, Arbeitswelt oder Stadtgestaltung. Wir initiieren und fördern Maßnahmen, die das Prädikat „kinderfreundlich“ verdienen. Wir wollen Beispiel geben und zum Mitmachen anstiften.
Deshalb bringen wir Menschen an einen Tisch, die sich für mehr Kinderfreundlichkeit einsetzen: Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Initiativen, Verbänden und der Stadt.
Geschichte
Die Kinderstiftung Essen hat am 10. April 2006 ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist hervorgegangen aus der bereits 1988 gegründeten Aktionsgemeinschaft „Essen. Großstadt für Kinder“, getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, der Stadt Essen sowie Unternehmen, Kirchen und Verbänden.
Zu den Gründungsvätern der Kinderstiftung Essen zählen das ehemalige Vorstandsmitglied RWE Rhein Ruhr, Manfred Reindl, der damalige Bundesbankdirektor Friedhelm Teusch und der Architekt Günter Koschany. Er war es auch, der bereits in den 1970er-Jahren die Stadtgestaltung kritisch unter die Lupe genommen und erkannt hatte, dass es immer weniger Spielraum für Kinder gab. Um den Gedanken an Kinderfreundlichkeit schon im Planungsstadium von Bauvorhaben zu verankern, gründete er zunächst den Verein „Mehr Platz für Kinder e. V.“.
Die Gründer der Kinderstiftung Essen
Günter Koschany (1930-2017)
Diplomingenieur, Architekt BDA
Günter Koschany war 1970 Mitbegründer des Vereins „Mehr Platz für Kinder e. V.“ (München/Essen) und 1988 Mitbegründer der Aktionsgemeinschaft „Essen. Großstadt für Kinder“. 2006 legte er als Gründungsstifter den Grundstein für die Kinderstiftung Essen.
Manfred Reindl
Diplomingenieur, ehemaliges Mitglied des Vorstandes RWE Rhein Ruhr AG
1998 war Manfred Reindl Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft „Essen. Großstadt für Kinder“ und 2006 Gründungsstifter der Kinderstiftung Essen. Von 2006 bis 2017 engagierte er sich im Vorstand der Kinderstiftung Essen und aktuell als stv. Vorsitzender des Kuratoriums.
Friedhelm Teusch (1938-2007)
ehemaliger Bundesbankdirektor
2006 war Friedhelm Teusch Gründungsstifter der Kinderstiftung Essen.
Möchten Sie die Stadt mit uns gemeinsam kinderfreundlicher gestalten? Jede helfende Hand und jeder Euro trägt dazu bei. Für Ihr Engagement gibt es viele Möglichkeiten.
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