Stiftungsgeschichte

Eine kurze Vorgeschichte

Die Kinderstiftung Essen wurde am 10. April 2006 ins Leben gerufen. Sie ist die konsequente Fortführung einer Idee aus der bereits 1988 gegründeten Aktionsgemeinschaft „Essen. Großstadt für Kinder“ von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Kirchen und Verbänden.

Zu den Gründungsvätern der Stiftung gehören das ehemalige Mitglied des Vorstandes RWE Rhein Ruhr AG Manfred Reindl, der damalige Bundesbankdirektor Friedhelm Teusch (verst. 2007) und der bekannte Architekt Günter Koschany – er war es auch, der bereits in den 70er Jahren anfing,  die Stadtgestaltung an Rhein und Ruhr kritisch unter die Lupe zu nehmen und erkannte, das es immer weniger Spielraum für Kinder gab.  So gründete er den Verein „Mehr Platz für Kinder e. V.“ vor allem mit dem Anspruch, seinen Berufskollegen und den Stadtplanern den Gedanken an Kinderfreundlichkeit schon im Planungsstadium zu verankern. Manfred Reindl und Günter Koschany sind bis heute aktiv für die Kinderstiftung Essen.

Stiftungsgründer

Günter Koschany

Günter Koschany

Jahrgang 1930
Diplomingenieur, Architekt BDA
verheiratet, ein Sohn, zwei Enkelkinder

1970 Mitbegründer des Vereins „Mehr Platz für Kinder e. V. “, München/Essen

1988 Mitbegründer der Aktionsgemeinschaft
„Essen. Großstadt für Kinder“

2006 Gründungsstifter der „Kinderstiftung Essen“, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums

„Als Erwachsener müssen Sie nur durch die Stadt gehen und überlegen: Ist vom Beginn eines Menschenlebens bis zum Teenager-Dasein nichts für den Nachwuchs vergessen worden? Dann haben Sie Ihre Checkliste, ob die Stadt für Kinder altersgemäß gestaltet ist.“

Hans-Georg Adam

Jahrgang 1950
Dipl. Ing., ehem. Leiter Internationale Politik der RWE AG
verheiratet, zwei Kinder

seit 2017 Vorsitzender des Vorstands der Kinderstiftung Essen

„Essen ist seit Jahrzehnten meine Heimat und auch die Geburtsstadt meiner beiden Töchter. Es war ein großes Glück, sie hier gesund, sicher und gefördert durch ein gutes Bildungs- und Freizeitangebot aufwachsen zu sehen. Das ist nicht selbstverständlich und kommt auch nicht von allein. Bürger, Gewerbe, Handel und Industrie stellen sehr unterschiedliche, teils auch konträre Forderungen an die Gestaltung ihres städtischen Umfelds. Mit ihrer Arbeit trägt die Kinderstiftung Essen dazu bei, dass auch die Bedürfnisse von Kindern Eingang finden in Stadtplanung, Gesundheitswesen und das Bildungs- und Freizeitangebot. Dies konkret vor Ort zu realisieren, hilft sowohl Kindern in ihrer Entwicklung als auch Eltern bei ihrer nicht immer einfachen Erziehungsarbeit. Gelingt das dauerhaft, sehen insbesondere junge Familien darin einen nicht zu unterschätzenden Standortvorteil.“

Friedhelm Teusch

Friedhelm Teusch

Jahrgang 1938, verstorben 2007
ehemaliger Bundesbankdirektor
er war verheiratet, drei Kinder, fünf Enkelsöhne

2006 Gründungsstifter der „Kinderstiftung Essen“

„Die Kindheit birgt Gefahren – wir wollen sie vermeiden. Die Kindheit birgt Chancen – wir wollen sie entdecken. Die Kinderstiftung Essen wird dazu Helfer und Wegbereiter sein.“